Juli 2010
Stoberpreis an Karolin Fesenbeck
Für herausragendes musikalisches und soziales Engagement fördert jährlich die Werner-Stober-Stiftung in Karlsruhe Schülerinnen und Schüler der Musikzuggymnasien Nord-Badens mit einem Preis. Dieses Jahr wurde er an die Schülerin Karolin Fesenbeck vom Melanchthon-Gymnasium Bretten für ihr überdurchschnittliches Engagement am kulturellen Musikleben der Schule vergeben.
Als Streicherklassenkind begann sie Bratsche zu spielen und nahm bald Unterricht an der Jugendmusikschule Bretten bei Birgit Schubert. Mit diesem Instrument zeichnete sie sich in allen Orchestern der Schule sowie bei zusätzlichen Aktionen durch Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft aus. Sie übernahm Stimmproben und sorgte für ein gutes Arbeitsklima in den Orchestern. Bei der Preisverleihung konnten sich die Zuhörer mit einer Kostprobe ihres musikalischen Könnens am Klavier, an dem sie von Daniela Willimek unterrichtet wird, überzeugen.
Neben anderen Schülerinnen und Schülern der Musikzuggymnasien Nord-Badens bekam Karolin für ihre hohe Leistungsbereitschaft, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre besonderen Leistungen in einer Feierstunde im Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe den Preis der Werner-Stober-Stiftung verliehen.

Karolin Fesenbeck und Musiklehrer Andreas Sekulla
Lob und Preis für Mathe-Asse am MGB
Die besten SchülerInnen der beiden Mathematikwettbewerbe am Melanchthon-Gymnasium erhielten am Ende des Schuljahres 2009/2010 die ihnen gebührende Anerkennung.
Schulleiter Rüdiger Herrscher übernahm mit Freude die Ehrung der fleißigen und engagierten Schülerinnen und Schüler der Unterstufe (5.-7. Klasse), die er ermunterte auch im nächsten Jahr wieder die Herausforderung anzunehmen.
Die SchülerInnen erhielten nicht nur Urkunden, sondern auch Sachpreise, wie zum Beispiel Kinogutscheine, Knobelhefte und Spiele, die das logische Denken fördern.
Bei der Mathematikolympiade, betreut von Jürgen Reiber, geht es über drei Runden, wobei die Teilnehmer in der letzten Runde ein mündliches Kolloquium erwartet, in dem sie ein komplexes mathematisches Problem mündlich bearbeiten sollen.
Die Preisträger in diesem Jahr sind:
Erste Preise:
Hellen Deutsch 5a, Lukas Gromes 5a, Tobias Telge 6d, Edis Arifovski 7d, Ulrike Schittenhelm 7d, Constanze Kuhn 7g.
Zweite Preise:
Stefanie Schwedes 5c, Anja Fessenbecker 5d, Jan Scheuble 6b, Nicola Bopp 7g.
Dritte Preise:
Gia Hoang 5d, Felix Langer 6b
Der Wettbewerb „Problem des Monats“, welcher von Walter Zumpe betreut wird, erstreckt sich über das ganze Schuljahr und bietet den SchülerInnen zehn Denkaufgaben, in denen sie ihre Problemlösungsfähigkeiten unter Beweis stellen können. Es bedarf vor allem eines großen Durchhaltevermögens, denn nur, wer regelmäßig und zum angegebenen Termin seine Lösungen einreicht, kann hier erfolgreich sein. Auch hier gab es eine ganze Reihe von Preisträgern. Besonders erfolgreich waren in diesem Schuljahr:
Erste Preise:
Thorben Willimek 5d, Lara Steiger 6e, Tobias Telge 6d, Sina Willimek 7f
Zweite Preise:
Julius Graf 5e, Felix Langer 6b, Marcel Hussung 7c
Dritte Preise:
Lukas Gromes 5a, Nicole Vasilenko 6a, Ronja Vögele 6e, Lukas Deutsch 7c

Mai 2010
Sparkasse Kraichgau unterstützt neuartige Lernmethodik
Melanchthon-Gymnasium steigert mit TheoPrax- Methodik die Motivation zum Lernen. Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fraunhofer-Institut.
Bruchsal, 19.05.10
Mit einer Spende von 2000 Euro unterstützt die Sparkasse Kraichgau den Modellversuch TheoPrax am Brettener Melanchthon-Gymnasium. Die Motivation am Lernen will diese neue Lernmethodik steigern. Der Name drückt es schon aus: TheoPrax ist eine Kombination aus Theorie und Praxis. Die Systematik wurde vom Fraunhofer-Institut entwickelt und wird unter anderem von dem Brettener Melanchthon- Gymnasium umgesetzt.
Der vom Kultusministerium Baden-Württemberg genehmigte Modellversuch soll nach einer dreijährigen Pilotphase im NWT- Unterricht in Baden-Württemberg übernommen werden. Die Finanzierung teilen sich das Kultusministerium, das Fraunhofer ICT sowie der Förderverein des MGB. Hier hat die Sparkasse jetzt eine Finanzspritze von 2000 Euro beigesteuert. „Wir wollen damit die hervorragende Arbeit unseres Kooperationspartners MGB unterstützen“, begründete Susanne Bayer, die Schulbeauftragte der Sparkasse, die Spendenbereitschaft ihres Hauses. „Wir werden auch im nächsten Jahr nochmals 1000 Euro beisteuern“ versprach sie eine weitere Unterstützung. Susanne Bayer übergab den symbolischen Scheck zusammen mit dem Leiter der Sparkassenfiliale am Brettener Engelsberg, Simon Morsch, an den Leiter des MGB, Oberstudiendirektor Rüdiger Herrscher und den Fachbeauftragten NWT, Studienrat Bernhard Steger.
Seit September2008 unterrichten in neun Klassen Lehrerinnen und Lehrer im Fach Naturwissenschaft und Technik gemeinsam mit Betreuern aus dem TheoPrax- Zentrum am Fraunhofer Institut für Chemische Technologie. Fachliche Inhalte werden gezielt im "Methodenmix" vermittelt. Neben dem Frontalunterricht erarbeitet man die Themen in Gruppenübungen, in Diskussionsrunden sowie in Projekten mit Ernstcharakter. Kernpunkt ist das verstärkte selbstgesteuerte Handeln beim Lernen und die aktive, eigenmotivierte Wissensbeschaffung der Schüler. Die Projektthemen orientieren sich an den Lerninhalten und lassen die Beteiligten das Erlernte direkt praktisch anwenden. So lernen die Schüler moderne Methoden der analytischen und kreativen Problemlösung sowie des Projektmanagements entsprechend den Anforderungen der späteren Berufswelt kennen.
Dass diese Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut sehr gut funktioniert, zeigt die Ernennung des MGB zur TheoPrax- Schule durch das Institut. Die Melanchthon-Städter wurden damit als drittes Gymnasium in Deutschland mit diesem Titel ausgezeichnet.
Sparkasse Kraichgau
Willi Ernst
Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 07251 / 77-3213
Fax: 07251 / 77-903213
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Bild: Unser Bild zeigt Susanne Bayer bei der Spendenübergabe an Schulleiter Herrscher zusammen mit Schülern des NWT- Projektes. Links im Hintergrund der Fachbeauftragte Bernhard Steger, Rechts vorne Filialleiter Simon Morsch.

März 20210
Spendenübergabe an Verein „Rollis für Afrika e.V.“
Ende des letzten Jahres fand am MGB der erste Weihnachtsbasar statt, an dem die stolze Summe von 2575 Euro für den Verein „Rollis für Afrika e.V.“ erwirtschaftet wurde. Der Verein wurde 2003 gegründet und ist seitdem Stück für Stück gewachsen. Die Aufgaben in Deutschland sieht der Verein vor allem in Schulprojekten zur Sensibilisierung für die Probleme der sogenannten „Dritten Welt“. Am Weihnachtsbasar hatte der Verein einen Stand, an dem sich die Gäste und Schüler über die Arbeit des Vereins in Afrika und dort hauptsächlich im Senegal informieren konnten. Momentan sind zehn Mitglieder von „Rollis für Afrika“ auf ihrer fünften Reise in den Senegal. Dort verteilen sie nicht nur Rollstühle, sondern auch andere Hilfsmittel wie z.B. Krücken. Dies ist für die Senegalesen vor allem in den ländlichen, medizinisch nicht so gut versorgten Gebieten von großer Bedeutung. Durch die Zusammenarbeit mit Krankenschwestern und medizinischem Hilfspersonal wird darauf geachtet, dass die Hilfsmittel auch individuell angepasst werden. Die Nachhaltigkeit der Hilfe soll durch Prophylaxe-Tipps gewährleistet werden. Das neueste Projekt konzentriert sich darauf, behinderte Frauen, die nähen können, mit Mikrokrediten zu unterstützen.
Auf der Homepage des Vereins http://www.rollis-fuer-afrika.de gibt es auch einen Reise-Video-Blog, wo Interessierte erfahren können, wie die Spenden, die am MGB gesammelt wurden, den Menschen im Senegal zugute kommen.

Mitglieder des Vereins bei der Übergabe der Spendengelder durch Schulleiter Rüdiger Herrscher und die Schülersprecher Raphael Nöltner und Franziska Fritz. Rechts die Elternbeiratsvorsitzende Martina Beisel. Zweiter von links Bastian Witt, Lehrer am MGB.
Neue Partner für das MGB







UNESON Projekt „Friedensmantel“
Die Initiatorin des Projekts, Jasmin Sahim, stellte den Schülerinnen und Schülern das Projekt in der Aula des MGB vor. Sie zeigte nicht nur ein Video, in dem am Projekt teilnehmende Kinder ihre Ideen zum Thema Frieden darlegten, sondern brachte auch zahlreiche wunderschön gestaltete Flicken von Kindern aus Russland, der Schweiz oder Indien mit. Auf solchen Flicken aus rotem Stoff werden nun auch unsere Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht ihre Ideen und Assoziationen zum Thema Frieden festhalten. Später werden diese mit der Unterstützung von Mitarbeitern des UNESON Projekts zu einem großen Friedensmantel vernäht, der im nächsten Jahr bei der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in einer groß angelegten Aktion ausgelegt werden soll. Doch vorher wird jeder einzelne Flicken fotografiert, so dass die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit auch in einer Galerie im Internet betrachten, zeigen und sogar eine Grußkarte mit ihrem Motiv verschicken können. Alle Teilnehmer am Projekt werden Friedensbotschafter von UNESON, erhalten eine Urkunde und geben die Botschaft von Frieden und Völkerverständigung weiter. Höhepunkt des Projekts ist der Friedensmarsch zum Marktplatz, der am 30. März stattfindet. Hier werden neben dem Sänger „Galileo“, Oberbürgermeister Martin Wolff und unseren Kindern vom MGB auch Rundfunk und Fernsehen dabei sein. Ute Gärtner, die das Projekt „Friedensmantel“ betreuende Lehrerin am MGB, freut sich sehr, dass Jasmin Sahim unseren Kindern die Möglichkeit gibt, an dieser Aktion teilzunehmen.





Februar 2010
Konzert der Musikabiturienten am MGB
Bald wird es ernst für die Abiturienten am MGB, denn die fachpraktische Prüfung im Fach Musik ist ein wichtiger Schritt in Richtung erfolgreiches Abitur. So war dieses Vorspiel vor der „ausverkauften“ Aula des Melanchthon Gymnasiums ein willkommener Anlass, um den Ernstfall zu proben und vor einem großen Publikum den Leistungsstand zu dokumentieren. Musiklehrerin Marianne Abele bedankte sich im Namen der Künstler in ihrer Begrüßung vor allem bei denjenigen, die nicht nur an diesem Abend, sondern über Jahre hinweg die musikalische Laufbahn der Schülerinnen und Schüler begleiteten. Gisela Czelusta-Wagner, Fabian Kehrer, Frieder Vogt und Lothar Arnold zeigten am Klavier nicht nur ihr musikalisches Können, sondern machten auch deutlich, wie eng sie mit ihren Schützlingen verbunden sind. Den Zuhörern wurde ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm geboten. Johanna Jäger machte den Anfang mit Joseph Küffners „Polonaise op. 126“, worauf Lena Weigel dem Titel „Mit leidenschaftlichem Ausdruck“ des ersten Satzes von Robert Schumanns „Sonate in a-Moll“ eindrucksvoll gerecht wurde. Catrin Nies setzte mit Darius Milhauds „Brazileira“ einen stilistischen Kontrast. Ursprünglich für zwei Klaviere geschrieben, wusste das von ihr selbst geschriebene Arrangement für Altsaxophon durchaus zu gefallen. Katharina Schäfer stellte ein kammermusikalisches Stück des für seinen „Karneval der Tiere“ bekannten Camille Saint-Saens vor und Tobias Stiefel versetzte durch Frederic Chopins „Regentropfen-Prélude“ den Konzertsaal in eine romantische Stimmung. Yves Grau an der Trompete präsentierte die ersten temporeichen Sätze der „Sonate F-Dur“ von Georg Friedrich Händel und Ronny Winkler schickte die Zuhörer mit einem wundervoll entspannten „Quiet Blues“ des zeitgenössischen Komponisten Christian Willisohn in die Pause. Jérome Cieplik schloss mit den „Rossini Variations“ nahtlos an das hohe Niveau der Darbietungen an. LotharArnold begleitete am Klavier sowohl Kerstin Mayer (Klarinette) als auch Lisa Krüger (Altsaxophon). Eine interessante Art Beethovens „Mondscheinsonate“ zu präsentieren, hatten sich Tim Glöckler und Tobias Stiefel ausgedacht. Sie spielten diese am E-Bass und zeigten dadurch, dass man auch mit modernen Instrumenten dieser Musik gerecht werden kann. Den Abschluss dieses gelungenen musikalischen Abends bildeten die Darbietungen von Johannes Kares am Klavier und Salome Vogt an der Violine. Die Künstler haben nun noch etwas Zeit, sich intensiv auf ihre Prüfung vorzubereiten, aber aufgrund des schon jetzt gezeigten Niveaus können sie sicher optimistisch die Herausforderung annehmen. Das haben sie sicherlich auch der engagierten Arbeit ihrer Musiklehrerin Marianne Abele zu verdanken und so war der Dank an sie für die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten eine Herzenssache.


Januar 2010

Dezember 2009
Einweihung des neuen SMV-Zimmers
Zuerst wurden die neuen Böden gelegt und die wichtigsten baulichen Maßnahmen von Seiten der Stadt organisiert. Dann machten sich die SMV-ler daran, ihr neues Zimmer zu streichen und einzurichten. Finanziell wurde die SMV dabei von der Volksbank Bruchsal Bretten unterstützt. Michael Jung, stellvertretender Vorsitzender der Volksbank, überreichte einen Scheck über 1500 Euro und betonte die hervorragende Arbeit der Schülermitverantwortung. Sie sei als Bindeglied zwischen SchülerInnen und LehrerInnen unverzichtbar. Aufgrund der sich in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht gerade verbessernden Rahmenbedingungen sei es umso wichtiger, sich für die Belange der Schülerinnen und Schüler zu engagieren, nach Problemlösungen zu suchen und den Dialog mit der Lehrerschaft zu intensivieren. Schulleiter Rüdiger Herrscher dankte im Namen der Schulgemeinschaft der Volksbank für ihr unermüdliches Engagement, das sich auch durch den Kooperationsvertrag im Bereich Berufsfindung zeige. Es sei sehr wichtig, einen so verlässlichen und großzügigen Partner an seiner Seite zu haben. Dank sagten natürlich auch Schülersprecherin Franziska Fritz und Schülersprecher Raphael Nöltner, die sich nicht nur über die gemütliche Sitzecke freuen durften, sondern auch über eine Kaffeemaschine, die unsere Elternbeiratsvorsitzenden Frau Beisel und Frau Scheuermann überreichten. Nun steht fruchtbaren Diskussionen und ergiebigen Sitzungen nichts mehr im Wege. Wir wünschen den engagierten jungen Menschen viel Freude, Durchhaltevermögen und Weitsicht bei ihrer wichtigen Tätigkeit.

Intel-Leibniz-Challenge 2009
Abschlussbericht der Wettbewerbsteilnehmer der Intel-Leibniz-Challenge 2008
Anfang des Jahres 2009 haben wir, Torben Krüger, Tobias Delz, Matthias Gerst und Hannes Weinreuter, an der Intel-Leibniz-Challenge, einem bundesweiten Physikwettbewerb, teilgenommen. Dieser Wettbewerb wurde von der Leibniz-Universität Hannover ausgeschrieben. Die ILC dauerte von Februar bis Ende Mai und endete schließlich mit einer festlichen Abschlussveranstaltung am 24. Juni 2009 in Hannover.
Nachdem sich Matthias Gerst entschlossen hatte, an der Intel-Leibniz-Challenge teilzunehmen, fanden sich rasch drei weitere Schüler desselben vierstündigen Physikkurses zusammen, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Dies war die Geburtsstunde des Teams „Die MGBler“. Mit Hilfe der betreuenden Lehrerin (unsere Physiklehrerin) Frau Dr. Jutta Schmoll war die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit geschaffen.
Der Wettbewerb war wie folgt aufgebaut: Es gab vier Aufgaben aus unterschiedlichen Themenbereichen der Digitaltechnik, Elektrotechnik und Informatik. Jede Aufgabe war in vier weitere Teilaufgaben gegliedert die wir innerhalb des Zeitraums eines Monats zu lösen hatten. Die Aufgaben forderten unter anderem unsere Kenntnisse im Aufbau elektronischer Schaltungen, sowie deren praktischen Anwendungen. Dabei war Teamwork eine Grundvoraussetzung.
Unser Wettbewerbsabenteuer begann im Februar mit der ersten Aufgabe, welche sich mit den Grundlagen der Informatik befasste. So mussten wir unter anderem einen Zufallsgenerator programmieren. Die zweite Aufgabe verlangte unsere Fähigkeiten als auch unsere Fertigkeiten als Elektrotechniker, wobei wir Messungen praktisch und am Computer als Simulation durchführen mussten. Die dritte Aufgabe prüfte unsere Kenntnisse in der Digitaltechnik, in der wir unter anderem zwei Ampelschaltungen entwerfen sollten. Den krönenden Abschluss stellte die Aufgabe vier dar, in der wir Beispiele für moderne Datenübertragungssysteme verstehen und anwenden mussten.
Das Ergebnis des Ganzen war Platz 16 von über 630 Teams. Mit einer Punktzahl von 114,2 von insgesamt 119 erreichbaren Punkten schrammten wir nur äußerst knapp an den Siegerrängen vorbei.
Ende Juni hieß es dann für unser Team: „Ab zur Abschlussveranstaltung nach Hannover!“ Die Abschlussveranstaltung beinhaltete diverse Vorlesungen zu naturwissenschaftlichen Themen. Wir hörten unter anderem eine Vorlesung über die Aufgaben eines Ingenieurs und über die Bedeutung der Windkraft für die Stromversorgung.
Reden von Ministern und Führungskräften der Intel Corporation sowie die Siegerehrung bildeten den Abschluss dieser Veranstaltung. Es war ein Tag, der für uns Wettbewerbsteilnehmer gestaltet wurde, wobei auch die Hoffnung der Verantwortlichen zu spüren war, einige zukünftige Ingenieure zu gewinnen. Die Intel-Leibniz-Challenge ist ein sehr großer Wettbewerb, sie ist der zweitgrößte bundesweite Wettbewerb nach „Jugend forscht“.
Dieser Wettbewerb war einerseits sehr zeitaufwendig, aber andererseits erfuhren wir einiges über die Elektrotechnik. So konnten wir herausfinden ob wir später einmal den Kurs Richtung Elektrotechnik einschlagen möchten oder auch nicht. Mit unserer überraschenden erfolgreichen Teilnahme ziehen wir ein sehr positives Resümee aus dem Wettbewerb.
BERATUNG AM MELANCHTHON-GYMNASIUM BRETTEN
Lilo Schmidt, Beratungslehrerin
Was kann Beratung bieten?
Hilfe bei Lern- und Leistungsproblemen
Schul- und Prüfungsangst
Problemen in der Klasse, z.B. Mobbing
persönlichen Schwierigkeiten
Fragen zum Schulwechsel
Fragen zu verschiedenen Bildungswegen
Was kann Beratung beinhalten?
Gespräche
Entspannungsübungen bei Schul- und Prüfungsangst
Tests zum Ermitteln von Begabungsschwerpunkten
Einüben effektiver Lerntechniken
Zusammenarbeit mit
Bildungsberatungsstelle
Psychologischer Beratungsstelle
Suchtpräventionslehrer
Suchtberatungsstelle
Die Beratung ist
Hilfe zur Selbsthilfe
freiwillig - vertraulich - kostenlos
gedacht für:
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13
Mütter und Väter
Lehrerinnen und Lehrer
Der Kontakt zu Frau Schmidt kann telefonisch über das Sekretariat unter 07252-93520, eine schriftliche Anfrage und natürlich auch persönlich hergestellt werden.
Schülerinnen und Schüler des MGB präsentierten ihre Ergebnisse im Rahmen des TheoPrax-Projekts „Fensterläden aus Arboform“.
Bei Arboform handelt es sich um einen biologisch vollständig abbaubaren Kunststoff auf Holzbasis, auch Flüssigholz genannt. Derzeitige Anwendungsgebiete des Werkstoffs beschränken sich auf den Innenbereich, zum Beispiel im Musikinstrumentenbau. Um Arboform auch im Außenbereich anwenden zu können, haben Florian Jörg, Torben Krüger, Julia Langer, Juliane Merkel, Rebecca Metz, Michelle Paulini, Michael Radius und Hannes Weinreuter zahlreiche Experimente durchgeführt und weiterentwickelt. Ziel ihrer Untersuchugen ist es, eine Oberflächenschutzschicht zu finden, die sowohl die Form- als auch die Farbstabilität des Werkstoffs unter verschiedenen Witterungseinflüssen gewährleistet. Die SchülerInnen untersuchten unter anderem die biologische Verwitterung und das Quellverhalten von Arboform und kamen zu dem Ergebnis, dass ein geeignetes Schutzmittel zunächst die Oberfläche versiegeln müsse.
Der Auftraggeber der Projektgruppe ist die Tecnaro GmbH. Geschäftsführer Dipl.–Ing. Helmut Nägele und der Betreuer für die Schüler, Dr. Lars Ziegler, zeigten sich beeindruckt von den Ergebnissen der Studien. Helmut Nägele lobte in seiner Dankesrede die Vorgehensweise und die klare Struktur des Berichts, der dem mittelständischen Betrieb Tecnaro ein vertieftes Wissen über den eigenen Werkstoff ermögliche. Lars Ziegler interessierte sich vor allem für die Farbabweichungen, die sich bei dem Einfluss von UV-Licht ergaben. Dadurch ließe sich eventuell ein größeres Farbspektrum von Arboform erreichen.
Der Projektbetreuer vom Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT), Prof. Dr.– Ing. Peter Eyerer, dankte zum Abschluss der Veranstaltung Herrn Bernhard Steger, der als betreuender Lehrer, Initiator und führende Hand den SchülerInnen immer wieder Anregungen gab und dafür sorgte, dass sie den Überblick nicht verloren. Er überreichte den Mitgliedern der Projektgruppe ein Zertifikat für ihr persönliches Portfolio. Florian Jörg, der Teamsprecher der SchülerInnen, betonte im Kolloquium, dass das Projekt nicht nur eine interessante Herausforderung gewesen sei, sondern vor allem großen Spaß gemacht habe. Er dankte unter anderem auch den Experten vom ICT Dr. Thomas Reichert (UV- Verwitterung und Betreuung Langzeitversuch) und Wenka Schweikert (IR-Spektroskopie). Die Gruppe wird auch im nächsten Schuljahr weiter engagiert an diesem Projekt arbeiten und in enger Zusammenarbeit mit den Experten versuchen, den Werkstoff Arboform weiterzuentwickeln.

Das Melanchthon-Gymnasium erhält BoriS-Berufswahl-Siegel der Landesstiftung Baden-Württemberg
Den Schülern praktische Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen Beruf geben - das ist Ziel der Berufsorientierung am Melanchthon-Gymnasium unter der Federführung der Lehrkräfte Burkard Uiker und Dragutin Rezic. Mit der Verleihung des „BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg“ wird die Berufsorientierung des Melanchthon-Gymnasiums als besonders gewürdigt und weiter empfohlen. Das Siegel wird auf Initiative der Landesstiftung Baden-Württemberg und der IHK Baden-Württemberg an Schulen verliehen, die eine qualitative und nachhaltige Berufsorientierung anbieten.
IHK-Vizepräsident Wolfgang Grenke betonte in seiner Laudatio bei der Vergabefeier des Siegels am vergangenen Mittwoch im Baden-Badener Palais Biron, dass das MGB über ein zielgerichtetes Konzept der Berufsorientierung seinen Schülerinnen und Schülern vielfältige Informationsmöglichkeiten zur Berufswahl anbietet. Dabei verfüge die Schule über viele feste Kooperationspartner aus der regionalen Wirtschaft und intensiviere diese mit ihrem Arbeitskreis „Wirtschaft und Schule“.
Ein Jurorenteam ausgesucht durch die Landesstiftung Baden-Württemberg und die Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, hat in einem mehrteiligen Verfahren überprüft, inwieweit sich die Schülerinnen und Schüler am MGB auf Basis ihrer individuellen Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten einen realistischen Berufs- und Studienplan erarbeiten können. Dabei wurde nicht nur das Berufsorientierungskonzept der Schule unter die Lupe genommen, sondern auch Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte über ihre Erfahrungen und Einschätzungen der Berufsorientierung am MGB befragt.
Neben dem MGB wurden 20 Haupt- und Realschulen und zwei weitere Gymnasien aus dem Raum Karlsruhe mit dem BoriS-Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet.
Neueröffnung der Unter- und Mittelstufenbibliothek – „Bücherei unterm Dach“
Seit diesem Schuljahr bietet die „Bücherei unterm Dach“ nicht mehr nur Lesefutter für die jüngeren Schüler, sondern auch viel Attraktives für die Klassenstufen 8-10: Isabel Abedi (Isola), Markus Heitz (Die Zwerge) und Stephenie Meyer (Alle(!) Biss...-Bände) seien hier nur als Beispiele genannt.


Wir freuen uns auf euren Besuch und auf eure Anregungen zur Gestaltung der Bibliothek!


